Kipp-Blog
Datenschutz: Wohin dein Screenshot gelangt
Verfolge den Weg eines ausgewählten Screenshots durch Kipps sichere Cloud-Verarbeitung und erfahre mehr über Speichergrenzen und deine Kontrollmöglichkeiten.
Themen: Datenschutz · KI
Wenn Kipp einen Screenshot mit KI analysiert, verlässt das Bild das Gerät. Dieser Artikel erklärt den gesamten Weg und unterscheidet zwischen Daten, die Kipp nicht aufbewahrt, und Daten, für die die eigenen Bedingungen eines anderen Anbieters gelten.
Der Datenfluss umfasst vier Schritte
Der ausgewählte Screenshot gelangt zuerst an Kipps sicheren Cloud-Dienst und anschließend zur Analyse an einen unabhängigen KI-Anbieter. Das strukturierte Ergebnis wird geprüft und an dein iPhone zurückgesendet:
- Der von dir ausgewählte Screenshot
- Kipps sichere Cloud-Verarbeitung
- Unabhängige KI-Analyse
- Rückgabe des geprüften Ergebnisses an dein iPhone
Das vollständige Bild wird zur Analyse gesendet. Kipp behauptet weder, sensible Bildbereiche für dich zu verbergen, noch, die Analyse vollständig auf dem Gerät auszuführen. Der Rest deiner Fotos-Mediathek und die Inhalte von Kalender, Erinnerungen und Kontakten werden nicht als Teil dieser Analyseanfrage gesendet.
Ausdrückliche Einwilligung vor dem ersten Hochladen
Vor der ersten KI-Analyse zeigt Kipp einen Einwilligungsbildschirm. Darin wird erklärt, dass der ausgewählte Screenshot vollständig an einen unabhängigen Anbieter gesendet wird. Außerdem beschreibt er den Verarbeitungszweck, Kipps Aufbewahrungsgrenze, die gesonderten Bedingungen des Anbieters und die Möglichkeit fehlerhafter Ergebnisse.
Du solltest keine sensiblen Inhalte und keine Inhalte senden, zu deren Verarbeitung durch andere du nicht berechtigt bist. Der KI-Anbieter ist ein eigenständiges Unternehmen mit eigenen Datenverarbeitungsbedingungen. Laut seinem allgemeinen Datenschutztext können Eingaben und hochgeladene Bilder erfasst und zur Entwicklung seiner Dienste, Technologie und Modelle verwendet werden. Kipp hat keine Kipp-spezifische Zusage gefunden, Daten gar nicht zu speichern oder nicht zum Training zu verwenden.
Version der Einwilligung, Anbieter und Annahmezeitpunkt werden auf dem Gerät gespeichert. Einwilligungsversion und Annahmezeitpunkt werden außerdem als inhaltsfreie Cloud-Metadaten vorgehalten. Du kannst die KI-Einwilligung in den Einstellungen deaktivieren. Vorhandene lokale Ergebnisse bleiben erhalten, aber neue Analysen werden ausgesetzt, bis du erneut einwilligst.
Was Kipp nicht dauerhaft aufbewahrt
Die Screenshot-Daten befinden sich nur während der Verarbeitung der Analyseanfrage im Arbeitsspeicher des Servers. Speicherreferenzen werden nach Abschluss der Anfrage freigegeben. Kipp schreibt den Screenshot nicht in dauerhaften Cloud-Speicher und bewahrt weder Screenshots noch Eingabeaufforderungen oder Anbieterantworten in Anwendungsprotokollen auf.
Kipps Cloud-Systeme können stattdessen inhaltsfreie Metadaten enthalten, die mit einer anonymen App-Kennung verknüpft sind, etwa Aboberechtigung, Kontingent, Anfragestatus, Einwilligungsversion und Annahmezeitpunkt. Geheime Schlüssel bleiben geschützt; Anfragen werden durch Authentifizierung und Integritätsprüfungen der App abgesichert.
Was auf dem Gerät bleibt und was du kontrollierst
Deine Mediathek, Vorschaubilder, Analyseergebnisse, Bereiche, der Suchindex, Einstellungen und Aktionsverlauf werden lokal unter dem Datenschutz von iOS gespeichert. Vorhandene lokale Ergebnisse und die Suche bleiben daher offline verfügbar. Der ursprüngliche Screenshot bleibt in Fotos, bis du ihn dort löschst; Kipp entfernt ihn nicht automatisch.
Ein Modellergebnis kann dennoch falsch sein. Eine externe Aktion mit Kalender, Erinnerungen, Karten, einem Link, einer E-Mail oder einem Kontakt wird erst ausgeführt, nachdem du die Felder geprüft und sie bestätigt hast.
Aktuelle Informationen zu Aufbewahrung und Löschung findest du in der vollständigen Datenschutzerklärung. Den Produktablauf zeigt So funktioniert es.
